Neueste Artikel

FB BSF

Orient-Hightlight zum Bergmannstraßenfest! 

Am 1. Juli präsentiere ich zum diesjährigen Bergmannstraßenfest in Kreuzberg auf der Bühne in der Nostizstraße von 21:00 – 22:00 „Orientalischen Tänze“ von und mit Tänzerinnen und Tänzern der Berliner Bauchtanzszene.

Klassisch-Oriental
Burlesque-Oriental
Bollywood-HipHop
Modern-Fusion

…. alles ist dabei.

Lasst Euch verzaubern und mitreißen von:

Tanzensemble „Jamila“
Ensemble „Rang De“
Serkan Arpaç
Zoraya
„Hayalina Danse Ensemble“
Antje Maria Lossin

Erscheint zahlreich und feiert mit uns!

Laban/Bartenieff – ein Stil, der begeistert!

„Jeder Mensch ist ein Tänzer“ Rudolf von Laban

Für Rudolf von Laban (1879-1958) war dies nicht nur ein theoretischer Leitsatz sondern eine Praxis, die große Kreise zog, viele Leute in Bewegung setzte und den Deutschen Ausdruckstanz und viele seiner TänzerInnen auf ihren Weg brachte.
Laban schuf Anfang dieses Jahrhunderts ein grundlegendes Bewegungssystem zum philosophischen und praktischen Verständnis von Bewegung und Tanz in unterschiedlichen Formen. Sein Wissen über Architektur, Geometrie, Kristallogie und Mathematik flossen in sein System ein. Tanz sollte den gleichen Stellenwert wie andere Künste bekommen und ebenso wie Musik über eine Schrift erfaßbar und wiederholbar sein. (Labannotation)

Laban wollte Bewegung in ihrer Gesamtheit erfassen und unterschied hierfür zuerst die Einzelteile wie die Zutaten in einem Rezept:

– Körper
– Dynamik
– Raum
– Form

Diese wurden einzeln beleuchtet und ihr „Geschmack“ in Tanzübungen probiert. TänzerInnen und Laien wurden und werden auf eine ausgiebige kulinarische Reise geschickt, lernen ihr eigenes Rezept für Bewegung kennen und in verschiedene Richtungen erweitern. Dies bietet einen guten Boden für Kreativität, Selbsterkenntnis und Verständnis für andere Bewegungsstile mitsamt den dazugehörigen Menschen. Eigenes und Fremdes zu erkennen, sowie die Beziehung zwischen beidem zu erforschen, ergibt oft eine anerkennende Haltung für Bewegung generell.

Irmgard Bartenieff (1900 – 1981) war eine Schülerin Labans und brachte die Lehre in die USA.
Laban steht für die Ausdrucksstärke und Vielfältigkeit in Bewegung und Bartenieff für Leichtigkeit und gute Verbundenheit.

Für Dich soll es Rosen regnen!

Nach der einigermaßen zufrieden stellend, geklärten Frage, was für den heutigen Abend die passende Garderobe wäre, verlasse ich, mit etwas gemischten Gefühlen meine heimatlichen Gefilde. Es steht wieder eines dieser orientalischen Tanzevents auf dem Plan, bei denen ich mich zunehmend langweile, weil immer dieselben Künstler das performen, was sie vor 10 Jahren schon mal präsentiert haben. Nie die Hoffnung aufgebend, dass doch noch was Neues passiert, beobachte ich im Foyer des Veranstaltungsortes die herumstehenden Menschen.
Weiterlesen

Aische philosophiert

Auf einem See stand ich, meiner Kleidung entledigt, vor verhüllten Frauen mit langen Gewändern. Eine bot mir ein Stück Brot, doch ich lehnte es ab. Lieber verhungern, als so zu leben, wie sie es tun. Mit dem Gefühl von grenzenloser Erleichterung sank ich langsam hinab, das Wasser perlte an mir ab und in der unendlichen Tiefe war ich nun endlich ganz frei.

Weiterlesen

Zipfeltechnik!

Eine Schülerin meines Tanzkurses befasste sich außerhalb des Unterrichts mit unserer Doppelschleier Choreografie und zwar dahingehend, dass sie eine sehr ausgetüftelte Stecktechnik für eine komplizierte Schleierabfolge erfand.

Der Name für diese Genialität : „Zipfeltechnik“! Man legt den Schleier über die Schultern, legt die Enden über die Handflächen, schlägt den Stoff um den Zeigefinger, klemmt mit dem Mittelfinger fest (gängige Haltemethode beim Schleiertanz) und während abstehende, vorerst nicht notwendige Stücken des Schleiers in Rock, Hose oder Hüfttuch gestopft werden, darf man die Zipfel nicht verlieren.

Am Ende hängen sie wie kleine Öhrchen aus der Seite und man  kann so ohne Verknotungen während des Tanzens ungesehen den Schleier öffnen. Diese Zipfeltechnik ist ja sicher vielen bekannt (evtl. unter einem anderen Namen), doch das Kreative daran ist, den oberen Schleier (der nämlich am Schulterbereich gesteckt wurde) genau mit dieser „Zipfeltechnik“ zu drappieren, um diese auf das „Schleierrad“ anzuwenden.

Na… Dmdn! Probiert’s aus, es macht wirklich Spaß, wenn’s funktioniert!

Eine Overture zum orientalischen Tanz

 

Kindertanz – Pädagogik & Psychologie

Über den Tanz sind Kinder in der Lage, verschiedene Gefühle und Stimmungen auszudrücken, sich fallen und treiben zu lassen in die Klangwelten der Musik. Im Tanz können sie sich selbst wahrnehmen und ein gutes körperliches und geistiges Wohlbefinden erlangen. Das Selbstbewusstsein steigt und die Präsenz wird stärker.

Wichtig ist, dass Kindern beim Tanzen beigebracht wird, dass sie ein gutes Gefühl haben in der Bewegung, dass sie sich etwas trauen. Der Tanzpädagoge hat die verantwortungsvolle Aufgabe, die individuellen Schwächen eines Kindes im Tanzunterricht auszugleichen, indem er ihnen den Raum zur Entfaltung ihrer Stärken gibt.

Weiterlesen