Geschlossenes Drama, Griechische Tragödie, Drama 5. Seither wird er von „Zweifel und […] Reue“ 2 geplagt. 5. Orest hat, vor Einsatz des Stückes, ein schlimmes Verbrechen begangen: Er tötete seine Mutter Klytämnestra, um den Mord an seinem Vater Agamemnon zu rächen. Iphigenie und Pylades treffen auf Orest, der tief verwirrt und im Glauben ist, bei den Toten zu sein. Orest kommt wieder zu Verstand, der Fluch verschwindet, seine Lebensfreude kehrt zurück. Unterrichtsbesuch in einem GK Q1 (damals 12.Kl von 13) - wurde sehr positiv bewertet Inhalt: Verhältnis von Orest und Pylades sowie deren psychische Verfassung und ihr Götterbild Du rettest den Verbrecher nicht, zu dem Du dich gesellst, und teilest Fluch und Not. Dieses sprachliche Mittel stellt Iphigenie und Orest als diejenigen dar, die die Wahrheit von sich geben. Iphigenie. Pylades und Iphigenie versuchen nun auf unterschiedliche Weise, Orest von seinem Irrglauben abzubringen. Iphigenie und Pylades sind bei Orest, der noch immer Wahnvorstellungen hat. Pylades und Orest verbindet eine enge Freundschaft. Auftritt Der dritte Auftritt des dritten Aufzugs aus dem Drama „Iphigenie auf Tauris“ von Johann Wolfgang Goethe in der Verfassung von 1787 handelt von einem Dialog zwischen Pylades, Orest und Iphigenie., wobei Orest endgültig von den Rachegöttinen befreit wird und ein Fluchtplan geschmiedet wird. Iphigenie und Pylades erkennen sich gegenseitig als Griechen, verschweigen jedoch beide ihre Identität. Pylades steht Orest loyal und bedingungslos zur Seite. Dann berichtet Pylades vom Fall Trojas. In der Oresthandlung stehen sich zwei geistes- und menschheitsgeschichtliche Typen gegenüber: Der im Mythos befangene Orest, der seinen Tod herbeisehnt, und der vernunftgeleitete, nüchtern kalkulierende Pylades, der auf Rettung sinnt. Während Iphigenie auf die Hoffnung der beiden Götter, Diana und Apoll, setzt und diese anfleht ihren Bruder vom Wahn zu befreien, appelliert Pylades an Orests Vernunft. Pylades erinnert daran, dass jetzt keine Zeit mehr zu verlieren ist, wenn sie noch erfolgreich fliehen wollen. Die Szene V. 3 aus dem Drama „Iphigenie auf Tauris“ (1787) von Johann Wolfgang von Goethe, welches der Epoche der Weimarer Klassik zuzuordnen ist, beinhaltet einen Dialog zwischen Thoas und Iphigenie. Zuletzt stimmt Thoas zu, die Priesterin frei zu lassen, aber mit Widerwillen. Pylades. Iphigenie auf Tauris 3.Aufzug, 3. Ich bin Orest! Die Szene lässt sich inhaltlich in die fortgeschrittene Handlung bzw. und dieses schuld'ge Haupt Senkt nach der Grube sich und sucht den Tod: In jeglicher Gestalt sei er willkommen! Iphigenie bittet Göttin Diana um Hilfe, Pylades redet auf Orest ein. Pylades sagt über seine Verbindung mit Orest: „Wenn Du nicht lebtest, kann ich mir nicht denken; / Da ich mit dir und deinetwillen nur / Seit meiner Kindheit leb‘ und leben mag.“ (S. 28). Anfangs gelingt es den beiden nicht, ihn zurück ins Leben zu holen, doch als sie ihm freundlich zureden und er ihre körperliche Nähe spürt, tritt eine Wendung zum Besseren ein. Anschließend ist Orest tatsächlich geheilt. Pylades nennt falsche Namen und stellt sich und Orest als Brüder vor. ... Rufst du die Götter an für dich und Pylades; So nenne meinen Namen nicht mit eurem. - Appelliert und glaubt zuletzt dank Iphigenie wieder an das Gute im Menschen - Psychische Verfassung: - deprimiert, verzweifelt, hoffnungslos - ergibt sich willenlos in sein Schicksal - Todessehnsucht - fühlt sich von den Rachegöttinnen (Erinyen) verfolgt - glaubt, dass die Götter ihn dazu bestimmt haben, den Fluch fortzusetzen Königstochter und wiederholt seinen Antrag Psychische Verfassung von Orest Pylades deprimiert, verzweifelt, hoffnungslos optimistisch, einen Ausweg aus der schwierigen Situation zu finden ergibt sich willenlos in sein Schicksal voller Tatendrang Todessehnsucht will nicht auf Tauris sterben Er behauptet, dass sein Gefährte wegen Brudermordes von den Furien verfolgt werde. Die beiden sind unzertrennlich. Die Szene beginnt mit einem Gespräch zwischen Pylades und Orest, in dessen Lauf Orests seelische Verfassung deutlich wird.